SC Freiburg | 1. Bundesliga

SC Freiburg siegt nach Elfme­ter­schießen

20.08.2018 - 21:24 Uhr Gemeldet von: Bennet Stark | Autor: Bennet Stark

Für den Sport-Club Freiburg ging es heute in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Drittligaaufsteiger FC Energie Cottbus. Eine Entscheidung in der Begegnung blieb allerdings lange aus. Erst im Elfmeterschießen sicherte die Mannschaft von Cheftrainer Christian Streich den Einzug in die zweite Runde.

Nach einer nicht sonderlich ereignisreichen ersten Halbzeit, in der die Breisgauer zwar mehr Spielanteile hatten, vor dem Cottbus-Tor aber zu harmlos waren, brachte Marcelo Freitas den Underdog kurz nach Wiederanpfiff mit 1:0 in Führung (47.). Obwohl die Freiburger daraufhin mehr Druck ausübten, sah es lange nach einem frühen Ausscheiden aus. Erst kurz vor dem Schlusspfiff rettete sich der SCF durch einen Treffer von Mike Frantz in die Verlängerung (90.+1).

In der 99. Minute durften dann die mitgereisten Fans der Freiburger erneut jubeln: Nils Petersen erzielte per Nachschuss das 2:1, nachdem er zuvor mit einem Foulelfmeter am gegnerischen Keeper Avdo Spahic scheiterte. Aber Cottbus kam noch einmal zurück: Fabio Viteritti netzte kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit der Verlängerung zum 2:2 ein (103.). Dabei blieb es, es ging ins Elfmeterschießen.

Dieses entschied am Ende der SC Freiburg für sich, der alle seine fünf Versuche im Tor unterbrachte. Auf Seiten von Cottbus scheiterte Tim Kruse an Alexander Schwolow. Die Ostdeutschen scheiterten damit erneut im Elfmeterschießen, nachdem dies bereits im vergangenen Jahr gegen den VfB Stuttgart der Fall war.