RB Leipzig | 1. Bundesliga

Leipzig siegt und wahrt die Restchance

21.11.2017 - 22:46 Uhr Gemeldet von: Bennet Stark

Für RB Leipzig stand heute der fünfte und damit vorletzte Spieltag der Champions-League-Gruppenphase gegen die AS Monaco an. Um noch die Resthoffnung auf ein Weiterkommen zu erhalten, galt es für die Sachsen, drei Zähler einzufahren.

Im Gegensatz zum vergangenen Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen (2:2-Unentschieden) wechselte RB-Cheftrainer Ralph Hasenhüttl auf drei Positionen. In der Abwehrkette spielten Klostermann und Upamecano für Bernado und Konaté. Zudem lief Poulsen auf, für ihn rückte Demme auf die Bank.

Personell konnte Hasenhüttl so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Stefan Ilsanker war nach seinem Zehenbruch noch keine Option für die Leipziger.

Die Partie begann für die unter Siegzwang stehenden Leipziger gleich doppelt gut: Nachdem Monacos Verteidiger Jemerson die Kugel nach einer Flanke von Marcel Sabitzer ins eigene Tor bugsierte (6.) und den Deutschen somit zur Führung verhalf, traf Timo Werner nur nach drei Minuten später nach einem Assist von Kevin Kampl, der zuvor von einem Fehler der Monegassen profitierte, zum 2:0.

Der nächste Treffer zum 3:0 fiel dann in der 31. Minute durch einen Strafstoß von Timo Werner, der seinen zweiten Treffer erzielte. Vorausgegangen war ein Foul von Stürmer Falcao an Willi Orban nach einem Eckstoß.

Auf die drei Erfolgserlebnisse folge dann in der 35. Minute die erste Ernüchterung: Stammspieler Marcel Sabitzer verletzte sich bei einem Sturz so schwer im linken Schulterbereich, dass er mit einer Trage vom Platz getragen werden musste.

Zwei Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit gelang Monaco dann der Treffer zum 1:3. Nach einem Freistoß von Rony Lopes aus rund 30 Metern köpfte Falcao den Ball aus elf Metern ins leere Tor, da RB-Keeper Péter Gulácsi herauskam, den Ball aber nicht vor Falcao traf.

Das 1:3 sollte aber nicht der Schlusspunkt des ersten Durchgangs gewesen sein: Fast im Gegenzug stellte Leipzigs Keita in der 45. Spielminute den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her, als er aus 15 Metern in die rechte Torecke traf. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco die ersten 45 Minuten ab.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie deutlich: Leipzig nahm deutlich Tempo aus dem Spiel, musste sich aber auch nie wirklich fürchten, einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen, da die AS Monaco kaum Durchschlagskraft entwickeln konnte.

So ließen die Sachsen auch über die ganze zweite Hälfte gesehen nichts mehr anbrennen und wahren mit dem wichtigen Sieg die Chance auf das Achtelfinale der Champions-League. Die Mongassen hingegen haben nun nicht mal mehr die Chance auf die Europa-League.

Der Bundesligist ist nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten FC Porto. Sollten beide Klubs auch nach dem letzten Spieltag punktgleich sein, so würde Porto aufgrund des direkten Vergleichs eine Runde weiterkommen.