Vom Saisonstart hatte man sich bei der TSG Hoffenheim eigentlich mehr erhofft. Nach den ersten drei Ligapartien finden sich die Kraichgauer mit drei Punkten auf dem 11. Rang wieder – besonders die jüngste 1:2-Niederlage gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf kam mehr als überraschend.
Ein positives Ausrufezeichen wollte der Bundesligist daher heute im ersten Champions-League-Spiel seiner Vereinshistorie setzen. Cheftrainer Julian Nagelsmann ließ seine Startelf beim ukrainischen Erstligisten Schachtar Donezk im Vergleich zur Begegnung in Düsseldorf unverändert.
Neben den verletzten Kasim Adams (Außenbandriss im Sprunggelenk), Benjamin Hübner (Gehirnerschütterung), Lukas Rupp (Kreuzbandriss), Dennis Geiger (Muskelsehnenverletzung im Oberschenkel) und Nadiem Amiri (Ermüdungsbruch im Mittelfuß) fehlten auch die suspendierten Joshua Brenet und Ishak Belfodil.
In der zweiten Halbzeit ging es für Donezk darum, den Vorsprung der Sinsheimer zu egalisieren. So bauten sie zunehmend Druck auf, während sich der deutsche Erstligist mehr und mehr auf Konter konzentrierte. Aus Sicht der TSG hat dies aber nur zur 81. Spielminute funktioniert: Joker Maycon netzte einen satten Fernschuss aus guten 20 Metern zum 2:2 ein.
Daraufhin waren es die Gastgeber, die den Dreier am Ende mehr haben wollten. Doch es blieb beim Remis, das Bollwerk der Hoffenheimer hielt.