RB Leipzig
1. Bundesliga
RB zieht in die Gruppenphase der EL ein

Bennet Stark

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Heute hieß es für RB Leipzig alles oder nichts. Nach dem 0:0 im Europa-League-Play-off-Hinspiel gegen den FK Sorja Luhansk musste der Bundesligist in der heimischen Red Bull Arena einen Sieg einfahren, um sich für die Gruppenphase des europäischen Wettbewerbs zu qualifizieren. Zum Vergleich: In den letzten beiden Jahren gelang dies Hertha BSC (2016) und dem SC Freiburg (2017) nicht.

In die Halbzeitpause der Partie gingen beide Teams mit einem 1:1. Timo Werner besorgte bereits früh den wichtigen Treffer zum 1:0 aus Sicht der Leipziger. In der 7. Spielminute traf er nach Vorarbeit von Neuzugang Matheus Cunha. Trotz mehr Spielanteilen musste der Bundesligist aber noch vor der Pause das Ausgleichstor durch den Brasilianer Rafael Ratao hinnehmen, der per Kopf erfolgreich war (34.).

Der zweite Durchgang begann dann sehr schlecht für RB. Bereits nach wenigen Minuten gingen die Ukrainer durch Artem Gordiyenko in Führung (48.), Leipzig brauchte nun also zwei Treffer, um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League noch zu sichern. Rund 20 Minuten später fiel dann der wichtige Treffer zum 2:2. Jean-Kévin Augustin überwand Gegner-Keeper Luiz Felipe nach einer Traumvorlage von Timo Werner (69.).

Kurz vor dem Schlusspfiff zappelte der Ball dann wieder im Netz von Sorja Luhansk, aufgrund einer Abseitsstellung von Augustin zählte sein Treffer jedoch nicht (88.). Am Ende sollte das Siegtor für Leipzig aber doch noch fallen: In der 90. Spielminute verwandelte Emil Forsberg einen Handelfmeter.

Die Sachsen befinden sich damit in den Lostöpfen für die morgen stattfindende Auslosung der Europa-League-Gruppenphase.