Hertha BSC
1. Bundesliga
Hertha gewinnt Risikospiel gegen Rostock

Bennet Stark

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Bundesligist Hertha BSC hat sich durch einen späten 2:0-Sieg im Risikospiel gegen den Drittligisten Hansa Rostock für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Am Ende waren es Mitchell Weiser (86.) und Vedad Ibisevic (92.), die das Spiel entschieden.

Verzichten musste Pál Dárdai, der Cheftrainer der Hertha, gegen die Ostseestädter auf Jonathan Klinsmann (Bänderverletzung), Julian Schieber (Knorpelschaden im Knie), Maximilian Mittelstädt (Fußprobleme), Davie Selke (Knochenmarködem) sowie Valentino Lazaro (Bänderdehnung im Sprunggelenk).

In der ersten Halbzeit hatten die Berliner, die mit den Neuzugängen Karim Rekik und Mathew Leckie in der Anfangself starteten, zwar mehr Spielanteile, der Underdog aus Rostock hielt allerdings gut dagegen, sodass es noch torlos in die Halbzeitpause ging.

In den zweiten 45 Minuten erhöhten die favorisierten Hauptstädter den Druck auf die Gastgeber, kamen allerdings überwiegend nicht durch den Abwehrverbund der Rostocker hindurch.

Vielmehr wurde die Halbzeit durch zwei Unterbrechungen (eine davon über 15 Minuten lang) geprägt, die aufgrund von Pyrotechnik der beiden verfeindeten Fangruppierungen hervorgerufen wurden.

Der Entscheidung fiel in der Schlussphase der Partie, als zuerst Mitchell Weiser nach einer Ecke das Spielgerät per Volley ins lange Eck jagte und dann Vedad Ibisevic in der Nachspielzeit nach Vorlage von Mathew Leckie nur noch einschieben musste.