Während für einige Erstligisten die Winterpause bereits begonnen hat, sind für zwölf Klubs aus der deutschen Beletage in dieser Woche noch einmal entscheidende Spiele angesetzt. Im DFB-Pokal werden heute und morgen die acht Teilnehmer des Viertelfinals ausgespielt.
Los ging es am frühen Dienstagabend mit einem von fünf Erstligaduellen: Der 1. FSV Mainz 05 empfing den VfB Stuttgart in der Opel-Arena. Für die Tabellennachbarn war es jeweils nicht unbedeutend, mit einem Erfolgserlebnis in den Weihnachtsurlaub zu gehen, hatten doch beide zuletzt in der Bundesliga eine schwächere Phase.
05-Trainer Sandro Schwarz nahm im Vergleich zum Bundesligaduell mit Werder Bremen (2:2) vier Änderungen vor, überraschte dabei mit einem Profidebütanten: Bote Baku aus dem Reserveteam der Rheinhessen. Neu dabei waren außerdem Alexander Hack, Robin Quaison und Alexandru Maxim. Allesamt ersetzten sie Giulio Donati, Levin Öztunali, Yoshinori Muto und Leon Balogun.
Die Wolf-Elf hätte in Durchgang zwei relativ früh für eine kleine Vorentscheidung sorgen können, als ihr nach Handspiel von Quaison ein Strafstoß zugesprochen wurde. Bitter für die Mainzer, die in Halbzeit eins selbst einen Handelfmeter hätten bekommen können. Doch Stuttgart ließ die Chance liegen – Zentner parierte Aogos Versuch (54.).
Und so konnte sich Mainz in einem von vielen Offensivaktionen geprägten Spiel wenig später zurückmelden und alles wieder auf Null stellen. Nach Eckball köpfte Emil Berggreen in Richtung Gehäuse, wo Ascacibar am zweiten Pfosten eigentlich hätte klären können. Er spekulierte aber wohl darauf, dass Muto noch drankommt, was aber nicht der Fall war. So trudelte das Leder vorbei an Ascacibar ins Netz (62.).
In der Folge reagierte der VfB mit einigen guten Aktionen in der Offensive, der nächste Treffer ging jedoch aufs Konto der Mainzer. Erneut fiel das Tor per Standardsituation:
Nach Freistoßhereingabe aus dem Halbfeld ließ Berggreen den Ball in einer unübersichtlichen Situation im Strafraum irgendwie mit der Brust abtropfen – Abdou Diallo (71.) ging geistesgegenwärtig dazwischen und traf übers kurze Eck in die Maschen.
Zum Ende der Partie hin versammelte sich alles im Strafraum der 05er. Stuttgart drängte auf den Ausgleich, Mainz wollte das 2:1 natürlich so über die Zeit bringen – und machte mit einem Konter in allerletzter Minute sogar noch den Deckel drauf. Suat Serdar (90.+3) traf mit dem Schlusspfiff zum 3:1-Endstand.