FC Schalke 04 | DFB Pokal

Schalke zieht ins Vier­telfina­le ein

19.12.2017 - 22:38 Uhr Gemeldet von: Bennet Stark | Autor: Bennet Stark

Am heutigen Dienstagabend ging es im DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Schalke, der seit dem sechsten Spieltag kein Pflichtspiel mehr verloren hat und dem 1. FC Köln, der am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg (1:0) den ersten Saisonsieg einfahren konnte, um den Einzug ins Viertelfinale.

Der Gastgeber aus Gelsenkirchen lief im Vergleich zur letzten Partie in Frankfurt (1:1-Unentschieden) verändert auf: Für Benjamin Stambouli und Evgen Konoplyanka starteten Thilo Kehrer und Franco Di Santo. Verletzt nicht zur Verfügung standen Pablo Ínsua, Nabil Bentaleb und Leon Goretzka.

Beim 1. FC Köln veränderte Trainer Stefan Ruthenbeck seine Elf nur auf einer Position: Für Birk Risa (Fußverletzung), der zuletzt gegen Wolfsburg noch beginnen durfte, rückte Pawel Olkowski in die Mannschaft. Neben Risa mussten die Geißböcke aufgrund von Verletzungen auch auf Maroh, Queirós, Hector, Risse, Nartey, Osako, Bittencourt, Pizarro, Zoller, Guirassy und Córdoba verzichten.

Nach durchaus ansprechenden Anfangsminuten verflachte die Partie in weiten Teilen der ersten Halbzeit. Zwar konnte der FC Schalke nach einer halben Stunde erwartungsgemäß mit 63 Prozent mehr Ballbesitz vorweisen, eine richtige Großchance bleib aber auf beiden Seiten aus.

Dies sollte sich auch in den verbleibenden Viertelstunde des ersten Durchgangs nicht mehr ändern. Gegen defensiv weitestgehend gut sortierte Kölner kamen die Blau-Weißen zu kaum Tormöglichkeiten. Auch die Geißböcke blieben offensiv fast unsichtbar, ihre wenigen Konter brachten keine Gefahr.

So ging es folgerichtig torlos in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff waren es zunächst weiterhin die Schalker, die versuchten, das Spiel zu machen. Mit Burgstaller (51.), Caligiuri (54.) und Harit (55.) hatte man einige kleinere Torgelegenheiten. Die erste Großchance der Gastgeber gab es dann aber in der 62. Spielminute zu sehen, als Nastasic nach einer Ecke aus kurzer Distanz an Kölns Keeper Timo Horn scheiterte.

Nur kurz darauf fiel er dann, der erste Treffer der Partie: Nach einem erneuten Eckball von Oczipka köpft Max Meyer den Ball am kurzen Pfosten mit einer Bogenlampe ins lange Eck zur Schalker Führung, welche aufgrund der guten Anfangsphase in der zweiten Halbzeit bis dahin verdient war.

Fünf Minuten später zappelte der Ball ein weiteres Mal im Netz von Keeper Horn: Burgstaller traf, stand zuvor jedoch im Abseits, was Schiedsrichter Robert Hartmann richtigerweise ahndete.

In der Folge agierte Kölns Coach Stefan Ruthenbeck, brachte Höger und Goden, der sein Profidebüt feiern durfte, für Klünter und Führich und stellte damit von einer Fünfer- zur einer Viererkette um. Es wurde also offensiver.

Goden kam daraufhin sogar direkt zu einer guten Möglichkeit, als er Torhüter Ralf Fährmann mit einem Flachschuss prüfte (75.).

Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte dann der mittlerweile eingewechselte Breel Embolo die Chance zur wahrscheinlich vorzeitigen Entscheidung. Nach einem Querpass von Burgstaller kam der Schweizer vor Horn aus kurzer Distanz zum Abschluss, vergab jedoch.

In der Schlussphase der Partie schaltete sich nun auch der 1. FC Köln öfter in der Offensive ein, zeigte sich am Ende aber zu harmlos vor dem Tor. In den letzten Minuten kamen die Knappen noch zu mehreren guten Kontergelegenheiten, ein zweiter Treffer blieb ihnen jedoch verwehrt.

Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0-Sieg. Der FC Schalke zieht damit ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Für den 1. FC Köln ist der Wettbewerb beendet.