Mit einem 5:3-Erfolg im Elfmeterschießen über den SSV Jahn Regensburg mühte sich Hertha BSC am heutigen Abend in die zweite Runde des DFB-Pokals. Der eingewechselte Mitchell Weiser glich die Führung des Drittligisten durch Alexander Nandzik in der 83. Minute aus, ehe die Hauptstädter vom Punkt das bessere Ende für sich hatten.
Die Hertha lief im gewohnten 4-2-3-1-System auf, in dem Trainer Pál Dárdai Salomon Kalou zentral hinter Kapitän Vedad Ibisevic aufbot. Zwar kamen beide Mannschaften im ersten Durchgang zu Möglichkeiten, etwas Zählbares sprang jedoch auf keiner Seite dabei heraus. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden in die Pause.
Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Alexander Nandzik dann für die Führung des Außenseiters: Ein Gewaltschuß aus 18 Metern ließ Hertha-Keeper Rune Jarstein unglücklich aussehen.
Pál Dardái reagierte und brachte nach 65 Minuten Mitchell Weiser in die Partie - ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Die Hertha spielte sich fortan gute Möglichkeiten wie etwa einen nicht gegebenen Abseitstreffer durch Valentin Stocker heraus. Nur wenig später dann jedoch die Erlösung: Eine Flanke von Darida lenkte der eingewechselte Weiser per Kopf ins kurze Ecke zum Ausgleich.
Die anschließende Verlängerung verlief relativ ereignisarm mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. So kam es schließlich zum Elfmeterschießen, in dem die Hertha das bessere Ende für sich hatte. Dabei zeigten sich Vedad Ibisevic, Vladimir Darida, Mitchell Weiser, Marvin Plattenhardt sowie Salomon Kalou treffsicher, Rune Jarstein konnte den vierten Elfmeter der Regensburger von Marcel Hofrath parieren.









